Archiv für die 'iPhone'-Kategorie

UISplitViewController mit Tücken

veröffentlicht am 23.6.2010 um 10:51 Uhr von Tanja

Gestern habe ich ziemlich lange nach einem Problem gegooglet, das zwar einige Leute haben, aber für das keiner eine befriedigende Lösung bieten konnte.

Im SplitViewControllerDelegate wurde die Methode willHideViewController: beim Drehen des iPads nicht mehr zuverlässig aufgerufen, nur noch einmal am Anfang, dann nicht wieder.

Durch stückchenweisen Rückbau konnte ich zumindest bei mir die Ursache bei mir finden: ich hatte im SplitViewController die UIViewControllerDelegate-Methode willRotateToInterfaceOrientation: überschrieben, ohne [super willRotateToInterfaceOrientation] aufzurufen. Das scheint den SplitViewController zu zerstören. Muss man ja auch erstmal wissen..

Interface Builder – wenn die View verschwindet…

veröffentlicht am 9.4.2010 um 22:27 Uhr von Tanja

Apple hat einen “lustigen” Bug in den Interface Builder eingebaut.
Wenn man sein Macbook gelegentlich mit externem Monitor betreibt und manchmal auch nicht, kann man es schaffen, die XIB-Files des Interface Builder auf ebenso elegante wie nachhaltige Weise unbenutzbar zu machen.

Man nehme: das XIB-File und bearbeite die View auf dem externen Monitor. Das ganze dann Speichern und den externen Monitor abstecken. Wenn man das XIB-File jetzt wieder öffnet, hat meine keine Möglichkeit mehr, die eben bearbeitete View wieder in den sichtbaren Bereich zu kriegen.

Naja, fast keine. Der Trick: XIB-File mit einem Editor öffnen und nach dem Namen des XIB-Files suchen, bis sich in dessen Nähe eine Zeile findet, die <string>{{2123, -70}, {320, 480}}</string> oder so ähnlich lautet.

Die 2123 ist die x-Position des View-Hauptfensters und kann durch etwas, dass auf dem primären Monitor liegt, ersetzt werden, beispielsweise 20.

Et voila, schon klappts auch mit dem XIB-File.

Abstürze von Instruments im iPhone SDK 3.0

veröffentlicht am 22.6.2009 um 13:15 Uhr von Tanja

Nachdem ich ja seit einiger Zeit unter die iPhone-Developer gegangen bin, habe ich heute versucht, Instruments in Zusammenarbeit mit dem Simulator in Betrieb zu nehmen. Leider stürzte es für meine App immer wieder ab, während das Tracing mit Beispielprojekten von Apple problemlos lief.

Des Rätsels Lösung: meine App hatte ich für SDK 2.2.1 kompiliert, da auf meinem iPod Touch noch das alte System läuft. Dies funktioniert normalerweise problemlos, wird aber in Kombination mit Instruments wohl nicht unterstützt.

Mein Workaround: Für die Performanz-Analyse einfach die Device auf Simulator 3.0 umstellen, kompletten Clean machen (wichtig!), dann sollte es auch mit Instruments klappen.
Viel Spaß beim Profilen :-)

Das iPhone-Entwicklerbuch – Eine Review

veröffentlicht am 9.6.2009 um 23:13 Uhr von Tanja

Das Buch mit dem Untertitel “Rezepte für Anwendungsprogrammierung mit dem iPhone SDK” von Erica Sadun ist umfangreich, keine Frage. Auf fast 400 Seiten findet sich eine Vielzahl von Codebeispielen, die von der Autorin mit Liebe zum Detail zusammengestellt wurden und eine gute Inspiration zur Lösung von Problemen darstellen.

Aber ist das Buch auch ein guter Einstieg in die iPhone-Programmierung? Die Antwort lautet leider: eigentlich nicht so wirklich. (weiterlesen…)

Was will mir das sagen?

veröffentlicht am 9.5.2009 um 10:29 Uhr von Dirk

Fehlermeldungen werden gerne beim Testen übersehen oder nicht mit realen Fehlern aus der Anwendung geprüft. Das habe ich selbst schon mehrmals miterlebt. Hier mal ein aktuelles Beispiel:
Fehlermeldungen beim Installieren von iPhone Applikationen

Wie man an der Gestaltung des Dialogs sieht, gibt es wohl ein Requirement, das die gleichzeitige Anzeige von mehreren Fehlermeldungen fordert. Durch die Listendarstellung funktioniert das auch so weit. Zumindest war das so, als der Entwickler mit dem Dialog fertig war.

Woran jedoch nicht gedacht wurde: Im realen Einsatz werden viel menschenfreundlichere Fehlermeldungen als “1 2 3 Testing” verwendet, die dann natürlich auch viel länger sind. Dadurch, dass der Text nicht umgebrochen wird, kann man also große Teile der Meldung nicht mehr lesen. Ärgerlich.

Leben mit Getting Things Done – Teil 1

veröffentlicht am 5.4.2009 um 8:00 Uhr von Dirk

Getting Things Done (GTD) ist eine Selbstmanagementmethode, die von David Allen erfunden wurde. Eigentlich wurde sie für Führungspersonen von Unternehmen erfunden, kann aber auch sehr gut in kleinerem Maßstab eingesetzt werden. Im letzten Jahr hat diese Technik insbesondere in der Mac Community durch Anwendungen wie OmniFocus oder Things starken Aufwind erlebt.

Ich selbst arbeite seit mehr als einem Jahr mit großer Begeisterung nach der »GTD Methode« und möchte hier meine Erfahrungen schildern. Der erste Teil stellt kurz einige Tipps für die richtige Arbeitsweise mit OmniFocus vor, der zweite Teil schildert die Erfahrungen, die ich im letzten Jahr damit gemacht habe.
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