Sturm!

Es war gut, so früh losgefahren zu sein! So hatten wir bereits etwas Schutz durch den südamerikanischen Kontinent, als uns der schlimmste Teil des Sturms traf. Dennoch tobte der Wind heftig. So stark, dass sich das Schiff um knapp 15 Grad zur Seite neigte – ein ziemlich komisches Gefühl. Aber es hatte auch eine gute Seite: das heftige Geschaukel lies immerhin endlich nach.

Der Beagle Channel darf nur mit Lotsen befahren werden. Diese müssen bei Wind und Wetter von den Booten über eine kleine Strickleiter klettern und auf das Lotsenboot springen. Das kann manchmal ganz schön gefährlich werden und ist natürlich bei Orkanböhen schlicht nicht zu schaffen. Dadurch saßen wir fast drei Stunden lang am Eingang des Beagle Channels fest, da der Lotse nicht an Bord gehen konnte. Genügend Zeit also, die schönen Seiten des Sturms für uns zu entdecken!

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Zurück im Hafen wurde die Ocean Nova neben einem der richtig großen Kreuzfahrtschiffe „geparkt“. Trotz ihrer 72 Meter schaut sie im Vergleich wie das Tenderboot aus 🙂

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Auch wenn es auf dem großen vermutlich weniger wackelt, waren wir wahnsinnig glücklich mit unserem kleinen, tapferen Schiff. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Antarctica XXI und die tolle Crew an Bord! Damit ging eine wunderschöne Seereise zu Ende, und das Abenteuer Argentinien konnte beginnen!

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