{"id":120,"date":"2006-06-01T22:02:48","date_gmt":"2006-06-01T21:02:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=120"},"modified":"2006-06-01T22:03:08","modified_gmt":"2006-06-01T21:03:08","slug":"import-von-word-dokumenten-in-pages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=120","title":{"rendered":"Import von Word-Dokumenten in Apple Pages"},"content":{"rendered":"<p>In einem <a href=\"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=119\">fr\u00fcheren Artikel<\/a> hatte ich Word 2004  bereits einmal unter die Lupe genommen und dabei einige Probleme entdeckt. Dieses Mal geht es um einen Kurzbericht \u00fcber meine Erfahrungen mit dem Import von Word-Dokumenten in Pages.<\/p>\n<p>Nachdem sich, wie bereits beschrieben, die Grafikprobleme mit Excel-Diagrammen bei Word nur sehr unbefriedigend l\u00f6sen liesen, habe ich mein Testdokument (die Diplomarbeit einer Freundin) in Pages importiert. Das Dokument hatte urspr\u00fcnglich in Word 130 Seiten. Nach dem Import waren in Pages danach allerdings nur noch 119 Seiten \u00fcbrig. <\/p>\n<p>Leider werden momentan nicht alle Editierm\u00f6glichkeiten in Word auch von Pages unterst\u00fctzt. Folgende Probleme haben sich bei dem Testdokument ergeben:<\/p>\n<ol>\n<li>Kopfzeile<\/li>\n<li>Fu\u00dfnoten und Endnoten<\/li>\n<li>Querverweise<\/li>\n<\/ol>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Die Kopfzeile<\/h3>\n<p>Das erste Problem ergab sich dadurch, da\u00df unter der Kopfzeile eine d\u00fcnne Linie eingezeichnet werden sollte. Diese Linie wird jedoch nicht passend importiert (die Position stimmt nicht), so da\u00df dadurch manuelle Nacharbeit n\u00f6tig wird. Au\u00dferdem wird die Kopfzeile immer zweizeilig dargestellt, da nach der eigentlichen Kopfzeile noch eine weitere (leere) Zeile angefangen wird. Ein wirkliches Problem ist dies jedoch nicht.<\/p>\n<h3>Fu\u00df- und Endnoten<\/h3>\n<p>Das zweite Problem ist, da\u00df Pages zwar Fu\u00df- und Endnoten unterst\u00fctzt \u2013 nicht aber beides im gleichen Dokument. Je nach Anwendung kann man dadurch Probleme bekommen.<\/p>\n<h3>Querverweise<\/h3>\n<p>Am Schlimmsten ist jedoch das dritte Problem: Pages unterst\u00fctzt keine Querverweise. Man kann Hyperlinks einf\u00fcgen, allerdings eignen sich diese nur f\u00fcr Verweise auf externe Medien, wie z.B. Webseiten. Interessanterweise kann man Lesezeichen definieren und auf diese mit Hyperlinks in einer Pages-Datei verweisen, allerdings mu\u00df man beim Erstellen des Links die Beschriftung fest vorgeben. Damit kann keine Verweise mit automatisch generierten Kapitel- oder Seitennumerierungen \u00e0 la &#8222;siehe Abschnitt 3.5.2&#8220; einf\u00fcgen. Dies ist vermutlich das KO-Kriterium f\u00fcr jede wissenschaftliche Arbeit (bzw. jede Facharbeit oder Diplomarbeit). Dies ist besonders schade, weil die daf\u00fcr n\u00f6tigen Funktionen praktisch schon vorhanden gewesen w\u00e4ren (und vermutlich \u00fcber Apple Script auch passend kombiniert werden k\u00f6nnten). Beim Import werden Querverweise \u00fcbrigens einfach durch den Kapitelnamen des Ziels eines Verweises ersetzt (und bunt angemalt, damit man diese einfach findet).<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image122\" src=\"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/Bild%201.png\" alt=\"Entfernt man den Haken, funktioniert die Silbentrennung wieder wie erwartet\"  \/><br \/>\nTrotz der oben aufgef\u00fchrten Hindernisse verlief der Import des Word-Dokuments relativ problemlos \u2013 ich habe bei einem \u00e4hnlichen Versuch mit OpenOffice schon weit schlimmeres gesehen. Aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden ist nach dem Import in Pages die Silbentrennung f\u00fcr alle Abs\u00e4tze unterdr\u00fcckt. Deaktviert man das richtige H\u00e4ckchen, ist jedoch alles wieder ok.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image123\" src=\"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/Bild%202.png\" alt=\"In Word erstellte Grafik\" \/><br \/>Auch in Word erstellte Grafiken werden problemlos beim Import \u00fcbernommen. Dabei bleiben die Texte in Pages editierbar (nicht jedoch die Grafiken selbst). Es kann dabei jedoch vorkommen, da\u00df sich die Texte verschieben, weil zu viele Zeilenenden eingef\u00fcgt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" id=\"image124\" src=\"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/04\/Bild%203.png\" alt=\"Diagramm, erstellt in Microsoft Excel\" \/><br \/> Die Qualit\u00e4t von Diagrammen, die mit Microsoft Excel erstellt wurden, ist einwandfrei (besser als In Word!). Exportiert man das ganze als PDF, erkennt man, da\u00df die Diagramme Vektorgrafiken statt Pixelgrafiken sind.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Pages importiert Word-Dokumente relativ problemlos. Die meisten einfachen F\u00e4lle sollten ohne ernsthafte Nacharbeit schnell zu importieren sein. Tabellen verursachen jedoch m\u00f6glicherweise ein wenig Aufwand.<\/p>\n<p>Bei den Grafikformaten liegt der Vorteil klar auf der Seite von Pages \u2013 Vektorgrafiken im PDF-Format lassen sich dort problemlos platzieren, ohne da\u00df es dadurch zu Qualit\u00e4tsproblemen kommt.\n<\/p>\n<p>Pages ist so konzipiert, da\u00df es alle f\u00fcr den Heimgebrauch n\u00f6tigen Funktionen enth\u00e4lt. Vom einfachen Brief bis zur Hausarbeit ist eigentlich fast alles enthalten (sogar funktionierende Fu\u00dfnoten!). Vollkommen unklar ist mir aber, wie es dazu kommen konnte, da\u00df die f\u00fcr wissenschaftliche Arbeiten absolut n\u00f6tigen Querverweise nicht aufgenommen wurden, wo es doch praktisch kein Mehraufwand gewesen w\u00e4re, sie zu integrieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem fr\u00fcheren Artikel hatte ich Word 2004 bereits einmal unter die Lupe genommen und dabei einige Probleme entdeckt. Dieses Mal geht es um einen Kurzbericht \u00fcber meine Erfahrungen mit dem Import von Word-Dokumenten in Pages. 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