{"id":1340,"date":"2011-12-22T18:12:06","date_gmt":"2011-12-22T17:12:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=1340"},"modified":"2011-12-22T23:48:19","modified_gmt":"2011-12-22T22:48:19","slug":"als-vegetarier-in-argentinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=1340","title":{"rendered":"Als Vegetarier in Argentinien"},"content":{"rendered":"<p>Nach mehreren Wochen Urlaub in Patagonien kann ich guten Gewissens Entwarnung geben: als Vegetarier in Patagonien hat man es nicht schwerer als in Bayern. Ich kann nicht sagen, ob wirklich jedes Restaurant mindestens ein vegetarisches Essen hat, aber es gibt sie auf jeden Fall in ausreichender Anzahl, und dann ist das Essen meiner Erfahrung nach auch meist sehr gut (also nicht nur eine Alibigericht). Zum Selbstkochen kann ich nicht so viel sagen, das ist vermutlich etwas schwieriger &#8211; das Obst, Gem\u00fcse und der Salat in den L\u00e4den ist gerade Richtung S\u00fcden oft in einem echt erb\u00e4rmlichen Zustand (das ginge bei uns teilweise eher als Kompost durch), eventuell kann da TK helfen. <\/p>\n<p>Ich habe in meinem Reisef\u00fchrer (Lonely Planet Argentinien) immer ein Auge auf die Restaurants gehabt, bei denen irgendwo die hausgemachten Nudelgerichte o.\u00e4. erw\u00e4hnt wurden, das hat gut funktiniert. <!--more-->Ravolis und vergleichbares gibt es dort mit verschiedenen F\u00fcllungen und So\u00dfen, oft auch Salate. Omletts hab ich auch ab und an gesehen, die klassischen Empanadas gibt es ebenso manchmal mit vegetarischer F\u00fcllung. In der Summe ist es nicht die M\u00f6rder-Abwechslung, aber f\u00fcr ein paar Wochen reicht es allemal. Die Qualit\u00e4t vom Gem\u00fcse in Restaurants ist eine viel besser als beim eigenen Einkauf, ich wei\u00df auch nicht, wie die das machen. Sogar die selbstgemachten Nudeln in den Parillas (Grillrestaurants aka Steakh\u00e4usern) sind manchmal besser als in vegetarischen Restaurants in Deutschland (traurig f\u00fcr Deutschland, echt!). In Buenos Aires (und evtl. weiteren gro\u00dfen St\u00e4dten) gibt es auch vegetarische und vegane Restaurants.<\/p>\n<p>Die Argentinier scheinen au\u00dferdem gro\u00dfe Nachspei\u00dfenfans zu sein, wobei die Kalorien der Hauptmahlzeit durchaus nahe kommen k\u00f6nnen. Pancakes mit Karamellcreme und Eis k\u00f6nnen ab und an durchaus auch eine Mahlzeit ersetzen \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Eine Warnung an dieser Stelle: Argentinische Pizza ist <em>schrecklich<\/em>!!! Die besteht vor allem aus fettigem K\u00e4se und ist \u00fcblicherweise f\u00fcr zwei Personen gedacht, wenn nicht &#8222;Individual&#8220; dabeisteht. Ich hab sie 2 oder 3 Mal gegessen, wenn man das tut, sollte man seine Erwartungen tief nach unten schrauben. Anfangs hatte ich noch Hoffnung nur eine schlechte Pizza erwischt zu haben, dies hat sich aber nicht erf\u00fcllt \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Fazit: \u00c4ngst zu verhungern sind v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, einfach einen guten Reisef\u00fchrer einpacken und los kann&#8217;s gehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach mehreren Wochen Urlaub in Patagonien kann ich guten Gewissens Entwarnung geben: als Vegetarier in Patagonien hat man es nicht schwerer als in Bayern. 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