{"id":154,"date":"2007-01-29T23:22:54","date_gmt":"2007-01-29T22:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=154"},"modified":"2015-11-29T23:27:32","modified_gmt":"2015-11-29T22:27:32","slug":"apple-aperture-ein-review","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=154","title":{"rendered":"Apple Aperture: ein Review"},"content":{"rendered":"<h3>Allgemeines<\/h3>\n<p>Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir Aperture zur Verwaltung meiner mittlerweile doch recht umfangreichen Fotosammlung gekauft. Es ist also Zeit, mal ein wenig aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen zu plaudern.<\/p>\n<h3>Hardware und Performance<\/h3>\n<p>Aperture hat absurd hohe Hardwareanforderungen, insbesondere an die Grafikkarte. Jeder, der ein System besitzt, auf dem Aperture nicht offiziell unterst\u00fctzt wird, sollte sich die Anschaffung genau \u00fcberlegen. Auch wenn die Software eigentlich laufen w\u00fcrde, kann es damit bei jeder neuen Version vorbei sein. Besonders tragisch ist dies f\u00fcr die Besitzer von neuen PowerMacs, da die Grafikkarte mit NVidia 6600 wohl eher schlecht als recht funktioniert und Apple bessere Karten nur als Built To Order anbietet (und nicht zum nachr\u00fcsten). Erf\u00fcllt man die Hardwareanforderungen laufen die Bildkorrekturen meist in Echtzeit. Sowohl auf meinem G5 (Dual 1,8 GHz, 2GB RAM, ATI X800XT) als auch meinem MacBook Pro (2GHz Core Duo, ebenfalls 2GB RAM, ATI X1600) kann man damit relativ gut arbeiten, auch wenn etwas mehr Performance eigentlich schon h\u00e4tte drin sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Bildqualit\u00e4t<\/h3>\n<p>Im Internet hat man fr\u00fcher relativ viele Beschwerden \u00fcber die schlechte Bildqualit\u00e4t von Aperture gelesen. Dies war ab Version 1.1.1 definitiv behoben (mit Ausnahme des Web Exports, aber dazu sp\u00e4ter). Auch Photoshop-Dateien mit mehreren Ebenen kann Aperture nun verwenden, auch wenn das Preview nur aus einer Ebene generiert wird, was manchmal etwas seltsam aussehen kann.<\/p>\n<h3>Preis und Lieferumfang<\/h3>\n<p>Apple Aperture wird in einer schwarzen Verpackung verkauft. Zus\u00e4tzlich zur Installations DVD gibt es noch eine Training DVD, die ein Tutorial enth\u00e4lt. Dazu gibt es ein Handbuch, ung\u00fcltige Lizenzbestimmungen und ein \u00dcbersicht \u00fcber alle Tastaturk\u00fcrzel. Diese \u00dcbersicht hilft allerdings bei der deutschen Tastaturbelegung nicht weiter, da die Shortcuts dort anders sind. Das ganze Paket ist vollst\u00e4ndig in Englisch (Programm und Dokumentation). Auf der Programm DVD sind \u00fcbrigens <strong>alle<\/strong> Bilder im RAW Format enthalten, die man im Tutorial sieht. Insgesamt erinnert mich der Umfang an fr\u00fchere Versionen der Produkte von Adobe. Damals gab es noch gut gestaltete, umfangreiche Handb\u00fccher zu den Programmen.\n<\/p>\n<p>In Anbetracht des relativ hohen Preises von \u20ac299 ist es etwas schmerzhaft, da\u00df es von dem Programm keine Demoversion gibt. Dies wird nur bedingt dadurch ausgeglichen, da\u00df praktisch das komplette Tutorial auf der Webseite verf\u00fcgbar ist. Die Funktionalit\u00e4t kann man damit zwar relativ gut beurteilen, nicht jedoch wie gut die Software auf der eigenen Hardware l\u00e4uft.<\/p>\n<h3>Organisation<\/h3>\n<p>Aperture organisiert alle Fotos der Bibliothek in Projekte. Diese stellen dabei so etwas wie das Ergebnis eines Fotoshootings dar. Als zus\u00e4tzliches Ordnungskriterium sind Ordner vorhanden, die hierarchisch ineinander geschachtelt werden k\u00f6nnen. Ordner k\u00f6nnen Alben (jede Form, aber dazu sp\u00e4ter), Projekten oder Ordner enthalten. Ordner k\u00f6nnen keine Bilder enthalten und Projekte keine Ordner. Das klingt vielleicht auf den ersten Blick relativ verwirrend, ist aber prinzipiell ziemlich intuitiv: Durch die Ordner kann mal problemlos mehrere Projekte gruppieren (bei mir zum Beispiel nach Jahr).<\/p>\n<p>Die Bilder eines Projekts k\u00f6nnen in Alben organisiert werden, von denen es mehrere Typen gibt: Album, Book, Lighttable, Web Gallery und Web Journal. Jedem Typ von Album kann man Bilder zuweisen, um Bilder zu sortieren (wobei Bilder keinem Album zugewiesen sein m\u00fcssen). Alben vom Typ &#8222;Album&#8220; sind also eine beliebige Sammlung von Bildern aus einem oder mehreren Projekten. Ein &#8222;Book&#8220; enth\u00e4lt alle Bilder eines druckbaren Buchs, &#8222;Web Journal&#8220; und &#8222;Web Gallery&#8220; die einer Webseite.<\/p>\n<p>Zu jedem oben aufgef\u00fchrten Typ von Album gibt es noch eine intelligente Version, die nicht nur manuell zugewiesene Bilder enth\u00e4lt, sondern automatisch aus Suchkriterien aufgebaut werden kann. Dadurch kann man seine Webseite bequem aktuell halten, indem man alle mit f\u00fcnf Sternen bewerteten Bilder des letzten Monats in ein entsprechendes &#8222;Web Gallery&#8220; Album packt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zus\u00e4tzlich kurz auf die Eigenheiten der m\u00f6glichen Typen eingehen<\/p>\n<h4>B\u00fccher<\/h4>\n<p>Aperture bietet einen relativ m\u00e4chtigen Editor, um B\u00fccher zu bestellen. Diese k\u00f6nnen selbst ausgedruckt, als PDF exportiert oder bei Apple in gebundener Form bestellt werden. Die entsprechenden Funktionen sind \u00e4hnlich zu iPhoto, aber insgesamt um einiges m\u00e4chtiger, da in Aperture die Vorlagen von Seiten ver\u00e4ndert werden k\u00f6nnen und Hintergrundbilder eingef\u00fcgt werden k\u00f6nnen. Ein Problem in iPhoto war aus meiner Sicht immer, da\u00df man das Seitenverh\u00e4ltnis der vorgefertigten Bildrahmen nicht anpassen kann. Dadurch schneidet man in iPhoto zwar alle Bilder passend zurecht, \u00e4rgert sich aber dann, wenn man ein Buch baut, weil das Seitenformat der Bilder nicht zu den Vorlagen pa\u00dft. Die automatischen Hilfslinien helfen beim Verschieben von Bildern ungemein. Leider schlagen sie beim Skalieren von Bildern nicht an, so da\u00df es relativ schwierig ist, mehreren Bildern die gleiche Gr\u00f6\u00dfe zuzuweisen (wichtig, wenn man zum Beispiel mehrere Bilder nebeneinander platzieren m\u00f6chte). Die Anzeige im Editor unterst\u00fctzt Farbmanagement und kann auch Probleme mit zu hellen Bildpartien sichtbar machen.<\/p>\n<p>Alle B\u00fccher haben US Format (also kein A4), was das Ausdrucken erschwert. Die bereits aus iPhoto bekannte mittlere Buchgr\u00f6\u00dfe ist in Aperture nicht vorhanden. Angeblich ist die Aufl\u00f6sung der Bilder in Aperture h\u00f6her als in iPhoto, allerdings konnte ich das noch nicht nachpr\u00fcfen, weil ich noch kein Buch \u00fcber Aperture bestellt habe. <\/p>\n<p>Vermutlich werden die B\u00fccher vom gleichen Hersteller we die iPhoto B\u00fccher produziert, so da\u00df diese eine relativ lange Lieferzeit (drei bis f\u00fcnf Tage) haben und der Versand relativ teuer ist (mein letztes iPhoto Buch kam aus Belgien). Wie man in den Webforen liest tragen die Aperture B\u00fccher auch ein &#8222;Made on a Mac&#8220; Logo, was meiner Meinung nach ziemlich unversch\u00e4mt ist, da die B\u00fccher preislich eher am oberen als am unteren Ende liegen (http:\/\/www.apple.com\/aperture\/books\/prices.html). Die Vorlagen sind relativ schick.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den drei Buchformaten (Mini Softcover, Large Softcover, Large Hardcover) kann man von den Bildern Abz\u00fcge bestellen. Auch diese sind relativ teuer (10&#215;15: 21cent, 13&#215;18: 69cent, 20&#215;30: \u20ac2,49) und es ist keine Wahl zwischen matten und gl\u00e4nzenden Abz\u00fcgen m\u00f6glich. Dazu kommt noch der Versand in H\u00f6he von \u20ac3,47). Die Kombination von Bestellungen ist nicht m\u00f6glich (also Abz\u00fcge und B\u00fccher bzw. verschiedene Typen von B\u00fccher).<\/p>\n<h4>Light Table<\/h4>\n<p>Der Lighttable ist haupts\u00e4chlich zum Sortieren der Bilder gedacht, um z.B. im n\u00e4chsten Schritt B\u00fccher oder Webseiten zu erstellen. Ich selbst verwende diese Funktionalit\u00e4t kaum und kann daher die Verwendbarkeit momentan nur schwer beurteilen.<\/p>\n<h4>Web<\/h4>\n<p>Bilder k\u00f6nnen entweder mit vorgefertigten Vorlagen (&#8222;Web Galleries&#8220;) oder mehr oder weniger frei platzierbar (&#8222;Web Journal&#8220;) ins Web gebracht werden. Dabei kann man die Reihenfolge der Bilder relativ problemlos umsortieren. Insgesamt wirkt das ganze wie eine Kombination aus iPhoto und iWeb. Wie nicht anders zu erwarten, ist der Export nach .Mac mit einem Klick m\u00f6glich. Wenn die Server, auf denen .Mac gehostet wird, nicht so chronisch langsam w\u00e4ren, w\u00e4re das trotz des hohen Preises eine interessante L\u00f6sung. <\/p>\n<p>Prinzipiell ist der Export clever gel\u00f6st: Man kann mehrere Presets definieren, die die Qualit\u00e4t der Bilder bestimmen (getrennt nach Bild und Thumbnail). Leider hat mich die Qualit\u00e4t der herunterskalierten Bilder \u00fcberhaupt nicht \u00fcberzeugt: Sie wirken relativ unruhig, als w\u00e4ren sie viel zu stark scharfgezeichnet worden. Besonders deutlich wird dies bei Bildern, die viele feine Details enthalten.<\/p>\n<h3>Die Oberfl\u00e4che<\/h3>\n<p>Die Oberfl\u00e4che von Aperture scheidet verschiedene Ansichten: Standard, Project Management und  Rating &#038; Keywords. In jedem Modus kann man mit mehr als einem Bildschirm arbeiten. Zus\u00e4tzlich gibt es noch einen Vollbildmodus, der einen besseren Blick aufs wesentliche erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Die <strong>Standardansicht<\/strong> kombiniert bietet einen \u00dcberblick \u00fcber alle Projekte und Alben. Um unteren Bildschirmrand werden Vorschaubilder der aktuellen Suche oder des aktuellen Projekts bzw. Albums eingeblendet. Der Hauptteil des Bildschirms bleibt so f\u00fcr die Anzeige des eigentlichen Bildes frei.<\/p>\n<p><strong>Project Management<\/strong> konzentriert sich auf die Verwaltung der Bilder. Die Vorschaubilder nehmen einen Gro\u00dfteil des Platzes ein, damit man den \u00dcberblick beh\u00e4lt, wenn man Bilder umsortiert, l\u00f6scht oder zu Stapeln zusammenfa\u00dft.<\/p>\n<p>In <strong>Ratings &#038; Keywords<\/strong> teilen sich die Vorschaubilder und das eigentliche Bild den Bildschirm. Am unteren Rand ist die Leiste mit den Schl\u00fcsselw\u00f6rtern zu finden.<\/p>\n<p>Die letzte Ansicht, <strong>Adjustments &#038; Filters<\/strong> f\u00fcgen noch die Inspektorpalette am rechten Bildschirmrand mit ein. Diese wird verwendet um das Bild zu bearbeiten. Durch die Aufteilung des Bildschirms ist diese Ansicht eher f\u00fcr Hochformat Bilder geeignet, w\u00e4hrend Ratings &#038; Keywords mehr Platz f\u00fcr Querformat Bilder l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Jede der einzelnen Ansichten verfolgt ein eigenes Ziel, so da\u00df  viele Arbeitsweisen gut unterst\u00fctzt werden k\u00f6nen. Allerdings wurde auch hier das Konzept nicht vollst\u00e4ndig zu Ende gedacht. Je nach momentaner Aufgabe m\u00f6chte ich die Vorschaubilder in unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe sehen. Wenn ich in der Standardansicht arbeite sollen sie relativ klein sein, w\u00e4hrend in Project Management die Bilder ruhig etwas gr\u00f6\u00dfer sein d\u00fcrfen. Genau das ist jedoch nicht m\u00f6glich: Die eingestellte Gr\u00f6\u00dfe bezieht sich auf alle Ansichten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es in manchen Ansichten Probleme mit der Inspektor-Palette (z.B. in Rating &#038; Keywords). Stellt man die Gr\u00f6\u00dfe der Vorschaubilder so ein, da\u00df sie gerade noch ins \u00dcbersichtsfenster passen, werden sie auf die Minimalgr\u00f6\u00dfe verkleinert, wenn man die Inspektor-Palette \u00f6ffnet. Zum Gl\u00fcck gibt es den Inspektor auch als HUD, so da\u00df das nicht so stark ins Gewicht f\u00e4llt.<\/p>\n<p>Anfangs hat mich die doppelte Funktionalit\u00e4t im Programm etwas verwirrt. Den Inspektor gibt es einerseits als Palette, die fest am rechten Bildschirmrand verankert wird als auch als schwebenden &#8222;HUD&#8220;, der frei bewegt werden kann. Vermutlich ist dies dadurch zu erkl\u00e4ren, da\u00df diese frei schwebenden HUDs urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Vollbildmodus entworfen wurden und dann langsam auch ihren Weg in die normale Ansicht gefunden haben. <\/p>\n<p>Der Vollbildmodus ist eine eigene Ansicht, die es erm\u00f6glicht den Blick auf das wesentliche zu konzentrieren. Am oberen Bildschirmrand befindet sich eine automatisch ausblendende Werkzeugleiste. Am unteren Bildschirmrand eine frei bewegbare und skalierbare \u00dcbersichtsleiste (die ein wenig ans Dock erinnert). Zieht man diese Leiste vom unteren Bildschirmrand an eine der Seiten, verwandelt sie sich in ihre Hochformatversion. Die Funktionalit\u00e4t dieser Bilderleiste ist relativ gut durchdacht. Man kann sie durch Tastaturk\u00fcrzel (siehe unsere \u00dcbersicht) auch so einstellen, da\u00df sie sich automatisch ausblendet und ob sie \u00fcberhaupt Bilder verdecken kann. Insgesamt kann man im Vollbildmodus relativ gut arbeiten, lediglich der erste Wechsel dauert verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig lange. Nachfolgende Wechsel zwischen Vollbild nur normaler Ansicht laufen dann aber mit normaler Geschwindigkeit ab.<\/p>\n<h3>Die Werkzeuge<\/h3>\n<p>Aperture bietet eine Reihe von Werkzeugen, mit denen man seinen Bildern zu Leibe r\u00fccken kann. Sollten diese einmal nicht ausreichen, kann man einen externen Editor verwenden (z.B. Photoshop), wodurch praktisch keine Grenzen gesetzt sind.<\/p>\n<h4>Die Lupe<\/h4>\n<p>Die Lupe ist relativ schick gestaltet und kann die RGB Werte des Mittelpunkts der vergr\u00f6\u00dferten Ansicht einblenden. L\u00e4uft man Gefahr, den vergr\u00f6\u00dferten Ausschnitt aus dem Bildschirm zu schieben, wandert die Vergr\u00f6\u00dferung an eine andere Stelle. Ein absolutes optisches Leckerli. Leider liegen die Tastaturk\u00fcrzel auf der deutschen Tastatur deutlich ung\u00fcnstiger als auf der US Tastatur (siehe dazu auch unsere \u00dcbersicht)<\/p>\n<h3>Wer suchet der findet\u2026<\/h3>\n<p>Hat man erst einmal ein paar tausend Bilder zusammen, m\u00f6chte man nicht mehr manuell suchen, wenn man ein bestimmtes Bild haben m\u00f6chte. Bilder k\u00f6nnen anhand von verschiedenen Kriterien, wie Bewertung, Aufnahmezeitpunkt, Schl\u00fcsselw\u00f6rter, EXIF\/IPTC Informationen oder der &#8222;Import Session&#8220; gesucht werden. Praktisch ist, da\u00df man diese Suchergebnisse dazu verwenden kann, um daraus intelligente Alben (also Alben, Fotob\u00fccher, Webgallerien und Lichttische) zu erstellen, die alle Treffer enthalten. <\/p>\n<p>Verwunderlich ist allerdings, wie Apple diese Funktion von Apple im Jahr der Suche implementiert hat: irgendwie ist wurde das nicht vollst\u00e4ndig durchdacht. Manchmal mag es praktisch sein, da\u00df Kriterien mehrmals vorkommen k\u00f6nnen, aber dadurch lassen sich auch sinnlose Suchanfragen erstellen. Man kann so zum Beispiel nach allen Bildern suchen, die gleichzeitig mit mehr als drei und weniger als einem Stern bewertet wurden. Meine erste Vermutung, da\u00df dies so realisiert wurde, um auch Zeitr\u00e4ume eingrenzen zu k\u00f6nnen hat sich nicht best\u00e4tigt: Zusammenh\u00e4ngende Zeitr\u00e4ume k\u00f6nnen bereits im Kalender ausgew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>Viel schwerer wiegt aus meiner Sicht der Nachteil, da\u00df man die Suchergebnisse nicht auf Projekte einschr\u00e4nken kann. Es gibt zwar ein Kriterium &#8222;Import Session&#8220;, jedoch keines daf\u00fcr, ob ein Bild in einem Projekt enthalten ist. Als Workaround kann man f\u00fcr jedes Projekt ein Schl\u00fcsselwort vergeben (was dann aber die Anzahl der Schl\u00fcsselw\u00f6rter ziemlich aufbl\u00e4ht). Kriterien k\u00f6nnen nicht negiert werden. Es ist beispielsweise nicht m\u00f6glich, alle Bilder zu suchen, die das Schl\u00fcsselwort &#8222;Privat&#8220; <strong>nicht<\/strong> enthalten (au\u00dfer nat\u00fcrlich, man kreuzt manuell alle anderen vergebenen Schl\u00fcsselw\u00f6rter an). Spotlight kann im \u00dcbrigen nicht verwendet werden, um nach Bilder zu suchen. Weder die Eingabe eines Bildnamens, Kommentars oder Schl\u00fcsselwortes liefert Treffer.<\/p>\n<h3>Schl\u00fcsselw\u00f6rter<\/h3>\n<p>Um \u00fcberhaupt erst zu sinnvollen Suchergebnissen zu kommen, empfiehlt es sich die Bilder mit Schl\u00fcsselw\u00f6rter zu versehen. Dies ist allerdings der Teil an Aperture, der am schlechtesten funktioniert. Man sollte dringend Schl\u00fcsselw\u00f6rter, die ein Komma enthalten meiden, da dadurch das Programm durcheinanderkommt.<\/p>\n<p>Zwar bietet Aperture bei weitem nicht so viel Funktionalit\u00e4t f\u00fcr Schl\u00fcsselw\u00f6rter wie iView Multimedia, allerdings sind die Funktionen durchaus durchdacht. Man kann verschiedene hierarchisch geordnete Schl\u00fcsselwortbibliotheken anlegen, auf die man dann im &#8222;Keyword HUD&#8220; zugreifen kann. Diese Anordnung ist nicht nur f\u00fcr das schnelle Auffinden praktisch, sondern wirkt sich auch auf die Suche aus. Hat man das Schl\u00fcsselwort &#8222;Baum&#8220; vergeben, das zur Kategorie &#8222;Pflanze&#8220; geh\u00f6rt, findet man bei der Suche nach &#8222;Pflanze&#8220; unter anderem alle B\u00e4ume.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich zu den Bibliotheken gibt es noch die M\u00f6glichkeit eine Reihe von &#8222;Button Sets&#8220; zu verwalten, die einen schnellen Zugriff auf jeweils acht Schl\u00fcsselw\u00f6rter bieten. Dadurch, da\u00df man zwischen verschiedenen Sets umschalten kann, kann sehr bequem verschiedene Kategorien von Schl\u00fcsselw\u00f6rtern zuweisen. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich lassen sich Schl\u00fcsselw\u00f6rter mit den Lift &#038; Stamp Werkzeug auf beliebig viele andere Bilder \u00fcbertragen. Leider gibt es keinen bequemen Weg bestimmte Schl\u00fcsselw\u00f6rter von mehreren Bilder zu entfernen. Auch kann man nicht erkennen, ob ein Schl\u00fcsselwort nur manchen oder allen Bilder einer Auswahl zugeordnet ist.<\/p>\n<h3>Apple Script<\/h3>\n<p>Aperture l\u00e4\u00dft sich zu einem gewissen Grad \u00fcber AppleScript steuern. Es k\u00f6nnen Projekte angelegt, Bilder importiert und exportiert werden. Zus\u00e4tzlich dazu ist es m\u00f6glich, Schl\u00fcsselw\u00f6rter und IPTC Tags zu vergeben. Ein Zugriff auf Stacks und weitergehende Bearbeitungen ist nicht m\u00f6glich. Man kann nur spekulieren, ob diese Funktionen aus Zeitgr\u00fcnden nicht implementiert wurden, oder ob dadurch verhindert werden soll, da\u00df dadurch ein Konvertierung nach Lightroom realisiert wird. <\/p>\n<p>Da Bilder nur beim Import automatisch durchnumeriert werden k\u00f6nnen, wollte ich eigentlich ein Applescript schreiben, da\u00df diese Aufgabe auch nachtr\u00e4glich erf\u00fcllen kann (nachdem alles unbrauchbare aussortiert wurde). Da man, so wie es momentan aussieht, nicht feststellen kann, ob mehrere Bilder im gleichen Stack zu finden sind, werde ich daher vermutlich nur einen Teil der urspr\u00fcnglich gedachten Funktionalit\u00e4t realisieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Fazit (neu geschrieben 2015)<\/h3>\n<p>Aperture war ein tolles Programm. Leider wurde es 2014 abgek\u00fcndigt, der &#8222;Ersatz&#8220;, die Fotos App kommt nicht mal ansatzweise an Aperture ran. Es ist wirklich schade drum!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemeines Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir Aperture zur Verwaltung meiner mittlerweile doch recht umfangreichen Fotosammlung gekauft. Es ist also Zeit, mal ein wenig aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen zu plaudern. Hardware und Performance Aperture hat absurd hohe Hardwareanforderungen, insbesondere an die Grafikkarte. 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