{"id":193,"date":"2006-08-23T15:16:56","date_gmt":"2006-08-23T13:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=193"},"modified":"2006-08-23T15:17:14","modified_gmt":"2006-08-23T13:17:14","slug":"rsync-mit-os-x-und-linux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=193","title":{"rendered":"rsync mit OS X und Linux"},"content":{"rendered":"<p>Mein kompletter Arbeitsplatz l\u00e4uft seit einigen Jahren unter OS X. Apple br\u00fcstet sich seit langer Zeit damit, da\u00df OS X <a href=\"http:\/\/www.apple.com\/de\/macosx\/overview\/advancedtechnology.html\">&#8222;Unix basiert&#8220;<\/a> sei. Leider ist bei mir noch nicht viel davon angekommen: Als deutscher Nutzer f\u00fchlt man sich bereits ziemlich verlassen, wenn man versucht mit dem Terminal und den normalen Kommandozeilen-Tools Dateien zu behandeln, die deutsche Umlaute enthalten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMeine Erwartung w\u00e4re eigentlich, da\u00df Verzeichnisinhalte auf der Kommandozeile auf die gleiche Art dargestellt werden, wie man sie im Finder sieht (also mit Sonderzeichen im Dateinamen, usw.). Leider ist dem nicht so. Lustig wird es, wenn man versucht Dateien zwischen mehreren Systemen zu transferieren. Dabei droht man dann mit OS X endg\u00fcltig in den tiefen Abgr\u00fcnden der Zeichenkodierung zu versinken. Anfangs denkt man noch, da\u00df das eigentlich kein Problem sein sollte, da Apple ja UTF-8 f\u00fcr die Zeichenkodierung verwendet und der Trend zur UTF-8 Unterst\u00fctzung auch vor Linux nicht halt gemacht hat. Leider verwendet OS X <a href=\"http:\/\/developer.apple.com\/qa\/qa2001\/qa1173.html\">Decomposed UTF-8<\/a> um Dateinamen darzustellen. Genaugenommen als einziges System \u00fcberhaupt. <\/p>\n<p>Backups w\u00fcrde ich gerne mit <a href=\"http:\/\/rsync.samba.org\/\">rsync<\/a> auf einen Linux Rechner machen, der aus historischen Gr\u00fcnden seine Dateinamen nach ISO-8859-15 kodiert. Dateien, deren Name keine Umlaute enthalten, kann man auf diese Art und Weise relativ problemlos kopieren. Dateienamen mit Umlauten werden einfach ignoriert. Leider unters\u00fctzt rsync keine Anpassung der Dateinamen and das verwendete Encoding &#8212;  auch wenn das Problem immer mal wieder auf der Mailingliste auftaucht. In der Zwischenzeit gibt es immerhin einen <a href=\"http:\/\/lists.samba.org\/archive\/rsync\/2006-January\/014429.html\">inoffiziellen Patch<\/a>, der allerdings auf die aktuelle Version (2.6.8) nicht anwendbar ist. Mit etwas Geduld kann man \u00c4nderungen jedoch so anpassen, da\u00df man ein funktionierendes rsync bekommt: rsync-iconv (in K\u00fcrze als Download verf\u00fcgbar).<\/p>\n<p>Dateien unter OS X enthalten allerdings Zusatzinformationen, wie Resource Forks und erweiterte Attribute. Wenn m\u00f6glich, sollen diese bei der Synchronisation erhalten bleiben. Apple hat hierf\u00fcr einen Mechanismus vorgesehen, der aus der Datei &#8222;Test.txt&#8220; zwei Dateien generiert. Die eine (&#8222;Test.txt&#8220;) enth\u00e4lt den eigentlichen, f\u00fcr den Benutzer sichtbaren, Inhalt. Die andere (&#8222;._Test.txt&#8220;) enth\u00e4lt alle weiteren Informationen. Der aufmerksame Leser wird diesen Dateien bereits begegnet sein: der selbe Mechanismus wird angewandt, wenn mit dem Finder Dateien auf ein FAT Laufwerk oder eine Windows Dateifreigabe kopiert werden.<\/p>\n<p>Apple hat daf\u00fcr eine bisher unver\u00f6ffentlichte Ver\u00e4nderung an rsync vorgenommen (Option <code>-E<\/code> bzw. <code>--extended-attributes<\/code>). Leider leidet diese unter <a href=\"http:\/\/www.lartmaker.nl\/rsync\/\">einigen Problemen<\/a>. Momentan arbeite ich daran, den auf dieser Seite verf\u00fcgbaren Patch f\u00fcr Version 2.6.8 zu portieren. Leider scheitert <code>make test<\/code>, so da\u00df ich erst mit dem Autor abkl\u00e4ren mu\u00df, inwieweit sein Patch \u00fcberhaupt funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein kompletter Arbeitsplatz l\u00e4uft seit einigen Jahren unter OS X. Apple br\u00fcstet sich seit langer Zeit damit, da\u00df OS X &#8222;Unix basiert&#8220; sei. 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