{"id":613,"date":"2009-04-05T08:00:47","date_gmt":"2009-04-05T07:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=613"},"modified":"2009-04-03T23:37:22","modified_gmt":"2009-04-03T22:37:22","slug":"leben-mit-gtd-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=613","title":{"rendered":"Leben mit Getting Things Done \u2013 Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Getting Things Done (GTD) ist eine Selbstmanagementmethode, die von David Allen erfunden wurde. Eigentlich wurde sie f\u00fcr F\u00fchrungspersonen von Unternehmen erfunden, kann aber auch sehr gut in kleinerem Ma\u00dfstab eingesetzt werden. Im letzten Jahr hat diese Technik insbesondere in der Mac Community durch Anwendungen wie OmniFocus oder Things starken Aufwind erlebt. <\/p>\n<p>Ich selbst arbeite seit mehr als einem Jahr mit gro\u00dfer Begeisterung nach der \u00bbGTD Methode\u00ab und m\u00f6chte hier meine Erfahrungen schildern. Der erste Teil stellt kurz einige Tipps f\u00fcr die richtige Arbeitsweise mit <a href=\"http:\/\/www.omnigroup.com\/applications\/omnifocus\/\">OmniFocus<\/a> vor, der zweite Teil schildert die Erfahrungen, die ich im letzten Jahr damit gemacht habe.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nLesern, die sich mit dem Thema noch nicht befasst haben, k\u00f6nnen sich z.B. bei <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/GTD\">Wikipedia<\/a> einen ersten Eindruck verschaffen. Langfristig empfiehlt es sich jedoch, das Buch von David Allen zu lesen, da man dadurch ein besseres Gef\u00fchl f\u00fcr die Motivation der einzelnen Schritte bekommt.<\/p>\n<p>Zuerst vielleicht ein paar Worte zum technischen Umfeld: Ich verwende <a href=\"http:\/\/www.omnigroup.com\/applications\/omnifocus\/\">OmniFocus<\/a> auf Laptop, Desktop-Rechner und <a href=\"http:\/\/www.omnigroup.com\/applications\/omnifocus\/iphone\/\">meinem iPhone<\/a> zur Verwaltung meiner Projekte und Aufgaben. Der Datenbestand wird dabei \u00fcber einen WebDAV Account zwischen den Rechnern synchronisiert. Ich gehe bei der folgenden Beschreibung der Arbeitsweise nicht auf das Programm selbst ein, so dass man sich damit schon ein wenig besch\u00e4ftigt haben sollte.<\/p>\n<h3>Asynchrone Aktionen<\/h3>\n<p>Anfangs hatte ich hier gro\u00dfe Schwierigkeiten, wie man mit man mit asynchronen Aktionen umgehen soll (z.B. Anfragen bei anderen Personen per E-Mail). Hier ist besonderes Augenmerk n\u00f6tig, da es sich um Aktionen handelt, bei denen die Durchf\u00fchrung (Schreiben) von einem zweiten wichtigen Schritt (Lesen der Antwort) gefolgt wird und erst dieser zweite Schritt das eigentliche Ende der Aktion definiert. Gleichzeitig ist es hilfreich den \u00dcberblick zu behalten, welche dieser asynchronen Aktionen noch nicht abgeschlossen wurden, damit man rechtzeitig vor Ablauf der Frist ggf. nochmal nachhaken kann.<\/p>\n<p>Ich habe das f\u00fcr mich so gel\u00f6st, dass ich f\u00fcr den ersten Schritt (Schreiben der E-Mail) eine eigene Aktion mit F\u00e4lligkeitsdatum in OmniFocus definiere. Nach dem Bearbeiten wird das F\u00e4lligkeitsdatum dann gel\u00f6scht und die Aktion mit der Fahne als \u00bbIn Bearbeitung\u00ab markiert. Damit man das eigentliche Ziel dabei nicht vers\u00e4umt, hat die Nachfolgeaktion meist auch eine eigene Deadline. <\/p>\n<p>Daraus ergeben sich folgende wesentliche Vorteile: <\/p>\n<ul>\n<li>Man kann eine gut verst\u00e4ndliche Bezeichnung f\u00fcr die Aktion w\u00e4hlen. Die Aufgabe &#8222;E-Mail zu xy schreiben&#8220; liest sich besser als &#8222;auf Antwort von xy warten&#8220;. Dadurch, dass die Aufgabe erst mit Abschluss der Aktion abgehakt wird, kann man ausserdem auch ohne gro\u00dfen Aufwand in den verkn\u00fcpften Notizen nachlesen.<\/li>\n<li>\u00dcber eine eigene Perspektive, die Aktionen mit Flagge gesammelt anzeigt, hat man alle momentan offenen Enden im Blick<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Richtiges Aufteilen von Aufgaben<\/h3>\n<p>Je nach verf\u00fcgbarer Zeit werden neue Projekte \u00fcber das Schnelleingabefenster entweder direkt erstellt oder landen nur als Stichwort im Posteingang. Diese Stichworte werden dann einmal t\u00e4glich Projekten zugeordnet oder als neues Projekt erfasst, damit sich erst gar kein gro\u00dfer Stapel ansammeln kann.<\/p>\n<p>Um Aufgaben jedoch effizient bearbeiten zu k\u00f6nnen, empfiehlt es sich, diese in m\u00f6glichst kleine Einzelaktionen aufzubrechen. Ergeben sich dabei mehr als f\u00fcnf bis zehn Einzelaktionen f\u00fcr eine Aufgabe, sollte man sich die Frage stellen, ob man es in Wirklichkeit nicht mit mehreren Aufgaben zu tun hat.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig erkennt man Fehler bei der Aufteilung auch daran, dass man es in Projekten mit komplexen Unterprojekten zu tun hat. Kommt man in Zeitnot, kann man diese mit OmniFocus nicht unabh\u00e4ngig von der \u00fcbergeordneten Aufgabe zur\u00fcckstellen. Hier ist ein eigener Ordner mit einer Reihe von eigenst\u00e4ndigen Projekten oft der bessere Weg, auch wenn sich dadurch Abh\u00e4ngigkeiten nicht mehr direkt modellieren lassen.<\/p>\n<p>Durch ein w\u00f6chentliches Review stellt man sicher, dass die Anzahl der aktiven T\u00e4tigkeiten nicht \u00fcberhand nimmt und zur\u00fcckgestellte T\u00e4tigkeiten nicht vergessen werden. Es bietet sich an, auch hierf\u00fcr eine eigene Perspektive zu verwenden.<\/p>\n<p>So weit die Tipps zur richtigen Erfassung von Aufgaben mit OmniFocus. Der zweite Teil erscheint demn\u00e4chst und gibt es kurzes Feedback zu meinen Erfahrungen mit Getting Things Done selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Getting Things Done (GTD) ist eine Selbstmanagementmethode, die von David Allen erfunden wurde. Eigentlich wurde sie f\u00fcr F\u00fchrungspersonen von Unternehmen erfunden, kann aber auch sehr gut in kleinerem Ma\u00dfstab eingesetzt werden. Im letzten Jahr hat diese Technik insbesondere in der Mac Community durch Anwendungen wie OmniFocus oder Things starken Aufwind erlebt. 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