{"id":913,"date":"2009-08-06T15:30:21","date_gmt":"2009-08-06T14:30:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=913"},"modified":"2009-07-31T22:52:27","modified_gmt":"2009-07-31T21:52:27","slug":"kriterien-fur-die-wahl-eines-it-arbeitgebers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=913","title":{"rendered":"Kriterien f\u00fcr die Wahl eines IT-Arbeitgebers"},"content":{"rendered":"<p>Ab und an findet sich im Heise Forum doch mal <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/developer\/news\/foren\/S-Viele-Entwickler-sind-zu-devot\/forum-163108\/msg-17131784\/read\/\">ein sinnvoller Beitrag<\/a>. In diesem Fall von NO ROM BASIC. Ich habe mir den Beitrag als Vorbild genommen und jeweils meine eigenen Gedanken dazu formuliert.<\/p>\n<h3>1. Angemessene Entwicklerarbeitspl\u00e4tze <\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thinkgeek.com\/geektoys\/warfare\/8a0f\/\">Gute Ausstattung<\/a> ist wichtig! Eine Firma, die bei der Hardware oder den Softwarelizenzen knausert spart auch an anderen Dingen. Gut erkennbar ist das daran, welche Monitore an den Arbeitspl\u00e4tzen stehen und ob es h\u00f6henverstellbare Tische gibt.<\/p>\n<h3>2. Angemessene B\u00fcros<\/h3>\n<p>Ein lautes Grossraumb\u00fcro mit Batteriehaltung und Telefonterror kommen nicht in Frage! Wer so viel Zeit voll motiviert am Arbeitsplatz verbringen soll, hat auch ein angenehmes Umfeld verdient. Wird an den B\u00fcros gespart, leidet die Qualit\u00e4t und es zeigt auch eine lausige Einstellung gegen\u00fcber den Entwicklern.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h3>3. Flexible Arbeitszeiten<\/h3>\n<p>Wer f\u00fcr einen Zahnarztbesuch Urlaub nehmen muss, hat sich den falschen Arbeitgeber ausgesucht. Flexible Arbeitszeiten sind heute einfach eine Mindestanforderung.<\/p>\n<p>Flexibel bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass man nach zehn Stunden ausstempelt und auf eigene Kappe weiterarbeitet. Die Ehrlichkeit des Arbeitgebers zahlt sich hier durchaus aus: Man arbeitet dann auch gerne mal (motiviert) l\u00e4nger, wenn es vor einer Deadline wirklich knapp werden sollte. <\/p>\n<h3>4. Realistische Projekte<\/h3>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Wissensgewinn kann man aus gescheiterten Projekten ziehen. Allerdings sollte immer das Ziel sein, Projekte erfolgreich abzuschlie\u00dfen, nicht die 1001 Art, wie Softwareprojekte scheitern k\u00f6nnen, kennen zu lernen. Grunds\u00e4tzlich m\u00f6chte man sich seine Nerven nicht mit Projekten, die bereits vor Beginn gescheitert sind, ruinieren.<\/p>\n<h3>5. Kompetente Vorgesetzte<\/h3>\n<p>Inkompetente Chefs f\u00fchren zu unrealistischen Projekten. Inkompetente Chefs werden auch immer nur inkompetente Untergebene bef\u00f6rdern, da diese ihre eigene Position am wenigsten bedrohen. Daf\u00fcr lohnt es sich nicht, sich anzustrengen.<\/p>\n<h3>6. Verbotene Antworten<\/h3>\n<p>Folgende drei Antworten auf die Frage &#8222;Warum so und nicht anders?&#8220; kommen nicht in Frage:<br \/>\n&#8211; &#8222;Das machen wir schon immer so&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Das haben wir noch nie so gemacht&#8220;<br \/>\n&#8211; &#8222;Da k\u00f6nnte ja jeder kommen&#8220;<br \/>\nAndere Antworten sind vertretbar, sofern sie inhaltlich nicht die Bedeutung von &#8222;Nimm Dir einen Keks und sei ruhig&#8220; haben.<\/p>\n<h3>7. Konkurrenzf\u00e4higes Gehalt<\/h3>\n<p>Die Aussage &#8222;Wir achten darauf, durchschnittliche L\u00f6hne zu zahlen&#8220; bedeutet leider nur &#8222;Wir sind mit durchschnittlichen Entwicklern zufrieden&#8220;. \u00dcberdurchschnittliche Entwickler werden nicht f\u00fcr durchschnittliche L\u00f6hne arbeiten. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/brajeshwar\/214854623\/\">Au\u00dfer sie sind verzweifelt.<\/a> <\/p>\n<h3>8. Kompetentes Team<\/h3>\n<p>Ein Team definiert sich dadurch, dass sich die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen erg\u00e4nzen. Das bedeutet aber nicht, dass eine Stunde Arbeit eines Kollegen bei mir zwei Stunden zus\u00e4tzliche Arbeit verursachen. Fortbildung bedeutet in diesem Zusammenhang \u00fcbrigens nicht, \u00fcber die Weihnachtsfeiertage ein Buch aus der <a href=\"http:\/\/libraryrefurb.files.wordpress.com\/2008\/08\/empty-library.jpg\">Firmenbibliothek<\/a> lesen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>9. Professionelle Entwicklungsumgebung<\/h3>\n<p>Continuous Integration, Unit-Tests, Bugtracker, Versionsverwaltung mit vern\u00fcnftiger Konzeption sind eine Mindestanforderung. Bei Java-Projekten: Wenn ein Gro\u00dfteil der Kollegen den Unterschied zwischen <code>volatile<\/code> und <code>transient<\/code> nicht kennt, sollte man es bei einem freundlichen Bewerbungsgespr\u00e4ch belassen. <\/p>\n<h3>10. Systematische Testabdeckung<\/h3>\n<p>Jeder Mensch macht Fehler. Die Tester sollten die Entwickler unterst\u00fctzen, indem sie systematisch nach Fehler suchen und diese auch finden. Ihre Aufgabe ist nicht, Duplikate von Fehlerreports einzustellen oder f\u00fcnf mal pro Stunde anzurufen, auf welche Schaltfl\u00e4chen sie denn nun klicken sollen.<\/p>\n<p>Viele Firmen realisieren h\u00e4ufig auch nicht, dass ein Bewerbungsgespr\u00e4ch in zwei Richtungen funktioniert. Die Zeit zwischen Bewerbung und Feedback sagt schon sehr viel \u00fcber die Firmenkultur aus. <a href=\"http:\/\/www.joelonsoftware.com\/articles\/FindingGreatDevelopers.html\">Hervorragende Entwickler haben es schlicht nicht n\u00f6tig, acht Wochen auf eine Antwort zu warten<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab und an findet sich im Heise Forum doch mal ein sinnvoller Beitrag. In diesem Fall von NO ROM BASIC. Ich habe mir den Beitrag als Vorbild genommen und jeweils meine eigenen Gedanken dazu formuliert. 1. Angemessene Entwicklerarbeitspl\u00e4tze Gute Ausstattung ist wichtig! Eine Firma, die bei der Hardware oder den Softwarelizenzen knausert spart auch an [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,6,17],"tags":[],"class_list":["post-913","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-gedanken","category-java"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=913"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/913\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/913\/revisions\/932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}