{"id":99,"date":"2006-03-28T08:41:28","date_gmt":"2006-03-28T07:41:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=99"},"modified":"2006-04-29T13:40:49","modified_gmt":"2006-04-29T12:40:49","slug":"spielzeug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/?p=99","title":{"rendered":"Spielzeug&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal seit langem habe ich mir mal wieder ein vergleichsweise \u00fcberfl\u00fcssiges Elektronikprodukt geg\u00f6nnt. Auch genannt: MP3-Player. Der Weg dahin war lang, denn obwohl meine Anspr\u00fcche <em>eigentlich<\/em> ganz simpel waren, war das gar nicht so einfach.<\/p>\n<p>Da ich meine komplette CD-Sammlung im platzsparenden <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ogg_Vorbis\">Ogg Vorbis-Format<\/a> codiert habe, erdreistete ich mich n\u00e4mlich, nach einem Modell zu suchen, das auch diese Dateien spielen kann. Und au\u00dferdem sollte der Player ohne zus\u00e4tzliche Software mit neuen Liedern best\u00fcckbar sein und damit auch unter Linux funktionieren.<\/p>\n<p>Die bekanntesten Player f\u00fcr ogg sind die der Firma iRiver. Allerdings funktionieren neuere Modelle wegen irgendeinem besonderem DRM-Quatsch nur noch unter Windows XP. Also Pustekuchen f\u00fcr mich.<br \/>\nAnsonsten bin ich bei meiner Suche eigentlich nur \u00fcber drei Produkte gestolpert, die meinen Anspr\u00fcchen gerecht geworden sind: Die <a href=\"http:\/\/www.trekstor.de\/de\/products\/detail_mp3.php?pid=19\">Trekstor Organix-Reihe<\/a>, einen <a href=\"http:\/\/eng.iaudio.com\/product\/product_G3_feature.php\">iAudio G3<\/a> und den <a href=\"http:\/\/av.samsung.de\/article.asp?artid=D0098B12-D2B4-4998-A977-9D97D2E3C50C\">Samsung YP-U1<\/a>.<\/p>\n<p>Letzterer ist es dann geworden, weil ich den klappbaren USB-Anschluss und die handliche Gr\u00f6\u00dfe so toll fand. Die technische Ausstattung ist zwar etwas schlechter als bei den Mitkandidaten, aber mir waren Dinge wie Line In etc. halt nicht so wichtig. Immerhin kann man ihn auch als normalen Massenspeicher verwenden &#8211; das ist cool, wenn man sonst nur nen 128MB-Stick hat. \ud83d\ude42<br \/>\nInsgesamt war er auch recht g\u00fcnstig: ich habe f\u00fcr die 2GB-Variante im einschl\u00e4gigen Internetversandhandel 125 Euro gezahlt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.tupperclub.de\/blog\/bilder\/player.jpg\" alt=\"Samsung MP3-Player\" \/><\/p>\n<p>Nun zu meinem Eindruck zum Samsung YP:<br \/>\n<!--more--><br \/>\nOptisch gef\u00e4llt mir das Teil ziemlich gut, insbesondere die wei\u00dfblaue Displaybeleuchtung. Die Sachen, die mir wichtig waren (Linux und Ogg) funktionieren beide problemlos. Der Sound ist f\u00fcr meine Standardh\u00f6rer-Ohren absolut OK. Super ist auch, dass die Lieder nach dem Ausschalten da weiter gespielt werden, wo sie gerade waren.<\/p>\n<p>Ein paar Sachen gibts aber auch, die nicht ganz so dolle sind.<br \/>\nIn einigen Foren, die ich vorher konsultiert habe, wurde \u00fcber den miesen Akku gel\u00e4stert. Und in der Tat: die angegebenen 13 Stunden h\u00e4lt er nie und nimmer durch, gestern war er nach 5 Stunden schon nur noch bei einem Strich. Ich wu\u00dfte das vorher und finde es deshalb auch akzeptabel, aber das ist schon ein wenig zu arg optimistisch gerechnet f\u00fcr meinen Geschmack.<\/p>\n<p>Einige Leute hatten sich auch beschwert, dass man den Akku nur \u00fcber USB laden kann. Das finde ich aber toll, weil man da nicht noch ne Steckdose und Kabelsalat zus\u00e4tzlich braucht und mein Rechner eh ziemlich oft l\u00e4uft ;). Das Laden dauert aber schon ganz sch\u00f6n lang (> 3 Stunden), das ist leider wahr.<\/p>\n<p>Die Men\u00fcf\u00fchrung \u00fcbersteigt so auf Anhieb ein klein wenig mein Verst\u00e4ndnis&#8230; Dem Teil generell Sound zu entlocken ist ja echt kein Problem &#8211; aber ob ich nun gerade Playlist abspielt oder nicht und welche Ordner mit einbezogen werden? Umpf&#8230;<br \/>\nDie echt knappe Bedienungsanleitung ist da auch keine so gro\u00dfe Hilfe. Aber hey, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter werde ich das schon hinkriegen \ud83d\ude09\n<\/p>\n<p>Insgesamt von mir aber auf jeden Fall einen &#8222;Daumen hoch&#8220; f\u00fcr das Produkt!<\/p>\n<p><strong>Update vom 10.04.2006:<\/strong> Nachdem ich jetzt einige Zeit damit Musik geh\u00f6rt habe, kann ich meiner Rezension noch ein bi\u00dfchen was hinzuf\u00fcgen. Die Akkulaufzeit ist im normalen Betrieb <strong>wirklich<\/strong> sehr kurz. W\u00e4re ja noch halb so schlimm, aber leider weigert sich der Player auch noch, w\u00e4hrend des Aufladens Musik zu spielen. Das ist wirklich doof.<br \/>\nDer Daumen hoch neigt sich deshalb langsam ein St\u00fcck nach unten.<\/p>\n<p><strong>Update vom 29.04.2006:<\/strong> Weil einige Leute danach suchen: ja, am Mac funktioniert der Player auch. Genau wie unter Linux kann man ihn als normalen Massenspeicher best\u00fccken.<br \/>\nDie beiliegende Software, die f\u00fcr das Abspielen von wma-Files mit DRM n\u00f6tig ist, gibt es allerdings nur f\u00fcr Windows. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum ersten Mal seit langem habe ich mir mal wieder ein vergleichsweise \u00fcberfl\u00fcssiges Elektronikprodukt geg\u00f6nnt. Auch genannt: MP3-Player. Der Weg dahin war lang, denn obwohl meine Anspr\u00fcche eigentlich ganz simpel waren, war das gar nicht so einfach. 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