Meeresparadies Puerto Deseado

Von Commodoro aus sind es knapp zwei Stunden Fahrzeit nach Puerto Deseado. Mit unterem Mietwagen, einem ziemlich ungeeignetem Chevrolet Classic (Codename: die Möhre) fuhren wir durch die immer karger werdende patagonische Steppe. Der Ort selbst liegt in einer wüstenartigen Umgebung und wirkt eher lebensfeindlich – aber das täuscht.

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Das Besondere dort ist ein prähistorischer Fluss, der weit ins Landesinnere hinein reicht und heute mit Meerwasser gefüllt ist. Mit den Gezeiten werden Nährstoffe im flachen Wasser umgewälzt, weswegen sich gerade die Vogelwelt extrem entwickelt hat. Dort gibt es unter anderem die weltweit einzige für Besucher gut zugängliche Brutkolonie von Felsenpinguinen. Auch nach einem Besuch in South Georgia und der Antarktis gilt: sowas wie zu viele Pinguine gibt es nicht! Weiterlesen

Apropos Abenteuer: LADE – USH > RDP

Fliegen ist in Argentinien immer ein Erlebnis. Strecken, Flugpläne oder Gates ändern sich eigentlich jedes Mal auf magische und nicht ganz nachvollziehbare Weise. Hat man es jedoch in einen Aerolinas Argentinas Flieger geschafft, begibt man sich mit einem Schritt aus dem argentinischen Chaos hinein in die westliche Welt des streng genormten Fliegens. Für uns stand heute eine Premiere an: Nach Aerolinas Argentinas und LATAM würden wir mit der dritten in Argentinien aktiven Fluglinie LADE fliegen.
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Unterwegs in Feuerland

An der Südspitze Argentinien findet sich neben Ushuaia, das selbst übrigens wenig wirklich Sehenswertes hat, auch ein Nationalpark mit kaltgemäßigten Küstenregenwald. Darin gibt es eine bunte Mischung aus Seen, Küste und hohen Bergen. So fühlt man sich an einem sonnigen Tag wie in einer anderen Welt!

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Apropos Kalender – Patagonien und Feuerland 2013

Es ist wieder soweit! Das Jahr nährt sich dem Ende und wir haben die besten Urlaubsfotos für den neuen Kalender ausgesucht. Das Thema diesmal: Patagonien und Feuerland. Die Preview gibt es beim Klick auf das Bild zu sehen:

Auch wie jedes Jahr: der Kalender kann sich noch geringfügig ändern, z.B. könnte es sein, dass wir die Reihenfolge der Bilder tauschen oder uns bei einzelnen Motiven doch noch umentscheiden – wir haben wieder viel zu viel Auswahl. Die Größe planen wir wie beim Islandkalender 2012 (33,5×48,5 cm) – knapp kleiner als B3.

Wie jedes Jahr kann auch 2013 von unseren Freunden und Bekannten zum Selbstkostenpreis vorbestellt werden. Wir werden alles tun, dass der Kalender bald fertig wird, damit er zu Weihnachten verschenkt werden kann.

Wer möchte einen? Meldet Euch bei uns!

Der praktische Selbstversuch zum Thema Steinschlag

Ich hatte mir schon länger gedacht, das Frontscheiben in Autos doch eigentlich etwas stabiler sein müssten, als man mir in bestimmten Autoscheibenreparaturwerbungen glauben machen möchte. Das Firmen übertriebene Panik schüren, um ihren Gewinn zu optimieren, käme jetzt ja auch nicht so überraschend.

Das der Unterschied aber so groß ist… Seit dem Argentinienurlaub muss ich nun jedes Mal nur noch mit dem Kopf schütteln, wenn ich eben jene Werbung sehe.

Nach umfassenden Selbstversuch mit einem mehrere Jahre altem Mietwagen, diversen 10-20 cm langen Rissen in der Frontscheibe (außerhalb des Sichtfelds), etwa 1000 Kilometern auf Schotterstraßen mit knietiefen Löchern und – ähm – angepasster Geschwindigkeit steht fest: Da verändert sich absolut gar nix! Also nix von wegen: man pustet mal auf die Scheibe und schon zersplittert sie.

Ich glaub jeder Argentinier würde sich über uns totlachen…
(Was natürlich kein Grund ist, Steinschläge nicht trotzdem reparieren zu lassen. Sicherheit ja, aber bitte ohne Panik.)