Hilfe, ich bin ein gläserner Konsument!

Schon seit einer ganzen Weile versuche ich, mich bei Themen rund um den Schutz persönlicher Daten auf dem Laufenden zu halten und meine eigenen Konzequenzen zu ziehen. Ich habe keine Payback-Karte, obwohl ich regelmäßig DM-Drogeriemärkte plündere, und die Cookies in meinem Webbrowser werden nach jeder Session gelöscht.

Mir macht es Angst, welche Befugnisse die „öffentlichen Ordnungshüter“ unter der Begründung der Terrorprävention mittlerweile haben. Besonders das Bundesland Hessen hat dabei ja eine meiner Meinung nach sehr fragwürdige Richtung eingeschlagen. Während man bei der Datensammelwut von Staatsdienern ja noch über Sinn und Unsinn diskutieren kann, ist das, was Unternehmen mit ihren Kunden machen, eigenlich nur noch eine Frechheit.
Von Leuten, mit denen man über die Problematik redet hört man oft: „Wieso denn nicht, ich hab doch nichts zu verbergen.“ Ich finde: jeder der diesen Satz sagt, sollte (frei nach dem Strafsystem eines Freundes von mir) 40 Sozialstunden ableisten! Und Besitzer von Payback-Karten, die sich noch nie damit beschäftigt haben, was sie da eigentlich unterschrieben haben, sollten so um die 20 aufgebrummt kriegen.
Denn selbst wenn man nichts zu verbergen hat: es geht einfach niemanden was an, was ich wo kaufe! Ist das nicht Begründung genug? Ich bin doch der Kunde der Unternehmen, und nicht einfach nur ein Werbungskonsument! Die sind doch meine Dienstleister und nicht umgekehrt.
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Deutschland und die Schulen …

In letzter Zeit war das Thema Qualität der deutschen Schulen ja wieder groß in den Medien. Dank dem deutschen Abschneiden im Mittelfeld bei PISA II haben ja wieder alle möglichen Politiker nach einer Schulreform geschrien.
Leider löst das Wort „Reform“ nach allem, was ich zum Thema „Reformen an den Universitäten“ selbst erleben durfte, bei mir nur die Assoziation „Politiker beschliessen, Geld zu sparen“ aus.
Und damit soll dann alles besser werden – ja, wer’s glaubt. Ich hoffe mal, dass man sich in diesem Fall mal ausnahmsweise auch die Zahlen der Bildungsausgaben anschaut, die deutlich sagen, dass in Deutschland auch an den Schulen bereits jetzt vergleichsweise nur mittelmäßig viel Geld für Bildung ausgegeben wird.

Aber wenn ich ehrlich bin: ich bin nicht überzeugt, dass mehr Geld für die Schulen die deutschen Schüler zwangsweise super toll machen könnten. Sicher, man könnte unter Einsatz von Geld viel verbessern – etwa mehr Lehrer, kleinere Klassen, einer Vorschule, um die Voraussetzungen der Kinder aus verschiedenes sozialen Umfeldern auszugleichen und bessere Unterstützung für ausländische Kinder – Ideen hätte ich da zu hauf. Helfen würde das viel, aber ich glaube gar nicht mal, dass das Schulsystem im jetzigen Zustand so unglaublich schlecht ist. Weiterlesen

Bücher bestellen? Bookzilla.de!

Also: ich hab noch nie bei Amazon was bestellt. Bin wohl eher der Typ „Bücher-im-Laden-Käufer“.
Allerdings: bei Bookzilla.de bestelle ich schon gerne.

Wer noch nichts davon gehört hat: Bookzilla ist ein Reseller von Libri.de, einem ziemlich großen, deutschen Onlinebuchhändler. Das eigentlich tolle daran ist, dass Libri seinen Resellern 5% vom Wert der verkauften Artikel gutschreibt. Und bei Bookzilla gehen diese 5% direkt an die Free Software Foundation Europe. Diese Gesellschaft kümmert sich darum, über OpenSource zu informieren und Projekte zu unterstützen.
So einfach kann spenden sein. Dank der Buchpreisbindung kosten deutsche Bücher bei Bookzilla genausoviel wie anderswo. Und schnell und zuverlässig ist die Bestellung auch – das hab ich jetzt schon vier mal getestet und nie Probleme gehabt.

Also: einfach mal ausprobieren und gleich was Gutes tun 🙂

Von den Freuden, einen Peugeot zu fahren…

Vorneweg: ich mag mein Auto. Seit fast zwei Jahren hab ich nun meinen kleinen 206, und die gute Nachricht ist: er hat mich noch nie im Stich gelassen. Also er ist immer angesprungen, soviel vorneweg. Auch bin ich immernoch der Meinung, dass Peugeot da den schönsten Kleinwagen aller Zeiten gebaut hat. Und meine Werkstatt ist auch toll. Aber dazu gleich mehr! 😉

So, das war der positive Teil. Ich hab damals überlegt, ob ich lieber mehr Geld in einen tollen Neuwagen mit zwei Jahren Gewährleistung kaufe oder lieber einen Gebrauchten ohne. Die Entscheidung für Variante 1 war wohl besser. Mittlerweile bin ich nämlich fest davon überzeugt, dass mein Auto entweder an einem Montag oder einem Freitag montiert wurde.

Es ging gleich am Anfang gut los, als ich nämlich bemerkt, dass das Plastikteil, in dem u.a. die Innenraumbeleuchtung sitzt, nicht richtig eingerastet war. Aber wegen so einer Kleinigkeit in die Werkstatt gehen? Aber freundlicherweise klapperte auch die Scheibe auf der Beifahrerseite und meine Jalousie am Glasdach war an einer Stelle alles andere als Blickdicht. Also doch ab in die Werkstatt. Das Plastikteil war flott erledigt, aber bei der Seitenscheibe stellte sich heraus, dass da jemand mal schlicht und einfach die Führungsschiene der Scheibe vergessen hat einzubauen. Aber das wurde dann von der Werkstatt nachgeholt. Bei der Jalousie war es komplizierter. Da wurde mir gleich gesagt, dass dafür das halbe Auto auseinandergelegt werden muss und es länger dauert. Ich hab das dann eine Weile vertagt, aber dann wurde doch extra für mich eine neue aus Frankreich herangekarrt. Schließlich sind Glasdächer bei Peugeots selten.
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Einige Veränderungen

In den letzen Tagen und Wochen habe ich die gesamte Webseite auf den Kopf gestellt. Kategorien sind rausgeflogen, andere reingekommen und obendrein hat sich das Layout auch gleich mit geändert. Die Webseite ist bei der Gelegenheit auch gleich noch zu einem neuen Hoster umgezogen und liegt jetzt bei hostsharing.net.

Und auch das Weblog ist neu. Hier werde ich (hoffentlich) ab und zu von Dingen berichten, die irgendwas mit meinem Leben und dem, was ich so tue, zu tun haben. Ich hoffe mal, ich kann hier das eine oder andere Sinnvolle von mir geben.

In diesem Sinne – los gehts mit der neuen Seite!